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Donnerstag, 30. August 2012

Ein zweites Zuhause

Ein Monat in Deutschland und doch ist das Herz noch in Bolivien und bei den Menschen dort.
Traditionell und Kulturell
Tja dies beschreibt wohl sehr, wie es mir zur Zeit geht. Ich verabeite noch meinen Kulturschock, dieses Mal nur umgekehrt. Ich hab mich so an Cochabamba und mein Leben und meine Arbeit gewöhnt, dass mir das Ankommen in Deutschland und Hildesheim auch nach einem Monat noch extrem schwer fällt. Einzelheiten muss ich nun nicht genauer erläutern, doch zeigt mir dieses Fühlen nur, dass ich ein klasse Jahr hatte. Mit allen Höhen und Tiefen habe ich mich tränenreich und sehr widerwillig aus Bolivien verabschiedet. Für mich war es einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt, um zu gehen! Doch wann kommt der schon?
Diese Erkenntnis zeigt aber, ich habe ein zweites Zuhause gefunden: und das in Bolivien. Nicht nur bei meiner Gastfamilie mit den vielen Kindern und Angehörigen, auch bei so vielen Freunden und Bekannten, die ich sehr vermisse. Aber es ist ja nicht ausgeschlossen, dass es nicht bald wieder zurück geht und ich meine zweite Familie wiedersehe!
Als Abschluss möchte ich bedanken bei den Leuten, die mich in meinem Jahr so toll unterstützt haben, meinen Blog gelesen haben oder einfach gedanklich bei mir waren. Danke an meine Familie und an meine engsten Freunde und natürlich auch an meine Unterstützung dem Gvk und kfd.
Tiquipaya am letzten Tag
Entonces, hasta luego! Y q les vaya bien!
Que dios les bendiga! Les quiero mucho!

Um mich bolivianisch zu verabschieden.