Ein Reise durch Bolivien, die ist lustig, die ist schön,......aber eigentlich auch immer aufregend und unvorhersehbar.
Ende Oktober bin ich gemeinsam mit meinen beiden Mitfreiwilligen zu unserer ersten großen Reise aufgebrochen, denn nach zwei Monaten Cochabamba wollten wir einmal etwas neues entdecken. Also ging es zunächst nach Sucre. Wobei auch dieses Mal, es Probleme gab, denn in Oruro und Potosi war mal wieder Streik angesagt und für uns leider keine Plätze mehr nach Sucre in der Flotte. Also ging es am nächsten Tag mit einer einfachn Flotta nach Sucre. Deren Fahrtüchtigkeit so sehr auf dei Probe gestellt wurde, dass uns final der Reifen geplatzt ist. Aber, alles ist gut ausgegangen und wir sind nach 11 Stunden Fahrt auch irgendwann am Ziel angekommen.
Sucre ist einer schöne Stadt und verdientermaßen die Hauptstadt. Andererseits hat es aber nicht viel von dem Großstadtfeeling La Paz und ist eher überschaubar. "Klein, aber fein", dieser Spruch passt perfekt. Die vielen weißen Gebäude machn Sucre sehr charmant und attraktiv für Touristen. Diese sieht man an jeder Straßenecke.
Impressionen:
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| Plaza Principal |
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| La Plaza |
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| Mit der lieben Anne :) |
Aber neben Sightseeing haben wir auch unsere lieben Mitfreiwilligen vor Ort besucht und dürften die Gastfreundschaft von Lena genießen.
Doch dabei sollte es nicht bleiben. Am Freitag haben wir nämlich unsere Reise zum Salar de Uyuni angefangen.
Glücklicherweise hatten wir Yelson, unseren bolivianischen Guide und Organisator! Somit mussten wir uns eigentlich um nichts kümmern, was in Anbetracht der kurzen Zeit eine wirkliche Hilfe war.
Also von Sucre nach Potosi und das auf einigermaßen angenehmer Strecke, welch ein Traum. Doch zu unserem Pech hatte unsere Flotta nicht nur Verspätung, sondern hat uns auch mitten in Potosi rausgeschmissen. Yelson hat uns dann ein Taxi der etwas anderen Klasse besorgt, nämlich die Ladefläche eines Kleintransporters.Also mit Sack und Pack zu 10 hinten drauf und los ging es durch Potosi. Die Bewohner haben nicht schlecht geguckt, als sie den Transporter samt Touri-Ladung gesehen haben. Aber Bolivia-Living! Ich fands super. Leider hat das aber alles nichts daran geändert, dass wir die Anschlussflotta nach Uyuni verpasst haben. Gut, kann man nichts machen! Also haben wir die Zeit genutzt und haben uns Potosi angeschaut. Wirklich beeindruckend ist Potosi wirklich nicht. Dunkel, wenig Menschen, trist: das waren meine ersten Eindrücke. Zum Nachmittag hin musste ich mich dann allerdings korrigieren, denn als die Sonne hervorkam, kamen plötzlich auch mehr Menschen auf die Straße und die Stadt zeigte ihren Glanz.
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| Eine andere Art von Taxi... |
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| Wenn man ihn scuht, dann findet man ihn! Den ehemaligen Glanz von Potosi |
Am Abend haben wir dann endlich unsere Flotta nach Uyuni bekommen. Doch mich erwartete eine furchtbare Fahr bei der nicht an ausruhen zu denken war... Schotterpiste und schlechte Sitzplätze sind keine gute Kombination. Am Ende sind wir total kaputt in Uyuni angekommen und wollten nur noch ins Bett.
Neuer Tag: Und los ging die Tour! In zwei Jeeps ging es zunächst zu einem Eisenbahnfriedhof, der vielleicht nicht das Highlight der Tour war, dafür aber super zum Kletten und Erkunden.
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Zugfriedhof
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Nach gut einer Stunde ging es weiter. Einen kurzen Abstecher in ein kleines Touristendörfchen und dann waren wir in der riesigen Salzwüste! So etwas beeindruckendes habe ich noch lange nicht gesehen. Schier grenzenlos und super weiß, wie Schnee. Und das aus purem Salz.
Sonnenbrille und Sonnenmilch sind unverzichtbar und so sind wir mit unserem Jeep an verschiedenen Stationen gewesen. Dabei haben wir die Salzaugen und verschiedene Salzhotels besucht, bis es dann schließlich zur Isla del Pescado ging.
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| Salzberge |
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| :) |
Die Isla Pescado ist einer der vielen Inseln im Salzsee, doch fällt sie durch ihren Kakteenen-Bewuchs heraus. Mitten im Salz steigen wir also an einem Ort aus, der eher in eine Wüste passt, als in eine Salzmeer.Nach unserem Mittagessen, dass unsere Jeepfahrer uns liebevoll serviert hat (Lama-Fleisch!) haben wir uns in der prallen Sonne aufgemacht die Insel zu erkunden:
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| Kakteen |
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| Lamas |
Nach mindestens 2 Stunden Erkundung waren wir super geschafft und sind weiter. Neben einen schönen Sonnenuntergang mitten im Salar (mit Blick auf die chilenischen Berge), sollte es in unsere erste Unterkunft gehen: eine typischen Salzhotel! Betten aus Salz, Fußboden Salz und praktisch alle Möbel aus Salz. Neben einem leckeren Abendessen, haben wir nachts noch die Sterne unter einem super klaren Himmel bewundert und Sternschnuppen gezählt. Ach...
Am nächsten Tag ging es dann weiter: Neben diversen Lagunen, Wüste und anderen Naturschauspielen.
So viele Eindrücke und Impressionen, die ich kaum in Worte fassen kann. Ich habe in diesen drei Tagen eine unglaublich schöne Tour erlebt. Mit einigen Pannen (Reifenproblemen und Motorschaden), einem ungeplanten Auffenthalt in der Wüste, frei-lebenden Flamengos,Vulkanen, Lagunen in allen möglichen Farben... also eine Salar ist nicht nur lustig, sondern auch wunderschön.
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| Divertido |
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| Wüste |
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| Die Lagune an den heißen Quellen |
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| Lagunen |
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| Geysire |
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| La Laguna roja |