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| Mit "meinen" Wauwaus (Kindern) |
Nun, wie versprochen möchte ich an dieser Stelle gern über meine Projektstelle berichten und was ich denn so schönes in Bolivien mache!
Wie bereits gesagt, bin ich jetzt in Cochabamba und arbeite in dem Projekt "Centro Integral Warmi".
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| Die Jungs |
"Warmi bedeutet auf Quechua (Sprache der Eingeborenen in Cochabamba) „Frau“ und ist ursprünglich eine Seifenfabrik, die 1982 gegründet wurde. „Warmi gibt Frauen mit indigenem Hintergrund eine Möglichkeit, ihrer Familie den Lebensunterhalt zu sichern und unabhängig von ihren Ehemännern Geld zu verdienen“ so die Gründerin und Chefin Elena de Jiménez. Daneben brauchte man seit der Gründung auch eine Betreuung für die Kinder der Arbeiterinnen, woraus die Idee der Kindertagesstätte entstand. Dieses Angebot wurde so gut angenommen, dass auch außerhalb der Gemeinde von Warmi die Frage nach einem vergleichbaren Ort für Kinder aufkam. Warmi weitete sich also aus und war von da an auch Anlaufstelle für die Kinder aus den umliegenden Vierteln. „Die Mission Warmi´s ist es, den Kindern und ihren Eltern Schutzräume für die individuelle Entwicklung zu geben und zu helfen“ so Elena de Jiménez. Nicht nur eine Hausaufgabenbetreuung und das tägliche Bereitstellen einer warmen Mahlzeit gehören zu dem Programm des Centros, auch um die medizinische Versorgung und eine Alkohol-und Drogenprävention kümmert man sich. Dabei stehen die Mitarbeiter von Warmi auch in einem engen Kontakt zu den Familien der Kinder und machen gelegentlich auch Hausbesuche, um bei Themen wie Sauberkeit, Nahrungsmittelversorgung und dem Familienleben zu beraten. Für weniger als 1€ werden die Kinder täglich von ausgebildeten Sozialpädagogen, Psychologen, Arbeiterinnen und Freiwilligen betreut. Als Nicht-Regierungsorganisation ist Warmi allein auf Spenden aus dem Ausland angewiesen. Einen sehr wichtigen Teil macht daher die Partnerschaft mit der Katholischen Frauengemeinschaft Hildesheim (kfd) aus, die das Projekt schon seit 25 Jahre unterstützt. Durch den Freiwilligendienst meiner Entsendeorganisation, der Diözesanstelle Weltkirche des Bistums Hildesheim, ist es zudem möglich einen Freiwilligendienst dort zu absolvieren und dem „Integrierten Zentrum“ zu helfen. Im Hauptprojekt bedeutet das Arbeit mit etwa 130 Kindern im Alter von 0-18 Jahren, die in verschiedenen Räumlichkeiten und Gruppen betreut werden. Darüberhinaus gibt es seit 2010 auch eine Außenstelle in dem Vorort Tiquipaya, der den noch ärmeren Kindern und ihren Elternhäusern eine Betreuung und Förderung bietet. Warmi engagiert sich vielfältig und unterstützt auch weitere Projekte in Cochabamba."
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| Draußen |
Gemeinsam mit Larissa bin ich zwei Tage die Woche im Hauptprojekt in Pacata und arbeite mit den Vorschülern zusammen. In einer Gruppe von etwa 25 Kindern spielen und arbeiten wir mit den Kindern. Dabei wird jeden Tag ein anderer "Taller"gemacht. Mittags helfe ich bei der Essensausgabe und muss gelegentlich auch füttern. Am Nachmittag gehen wir eigentlich immer raus und spielen im Sandkasten, bis es dann noch eine Mediender gibt. Eine sogenannte Zwischenmahlzeit, die dann alle Kinder gemütlich im Kreis essen. Danach wird nochmal gespielt bis es um 16h dann Teesito gibt. Meistens mit selbstgemachten Brot, dass die Köchinnen machen. Super Sache!
An den andere drei Tagen der Woche bin ich in Tiquipaya einem Vorort von Cochabamba und helfe da mit. Ich muss sagen, dass es echt eine ganz andere Art ist dort zu arbeiten. Eine total ländliche Umgebung und Kinder, die zur Schule gehen. Dort bin ich also immer der Profe und helfe bei den Hausaufgaben und anderen Freizeitaktivitäten.Heißt im Endeffekt: Fußballspielen, denn das lieben die Kinder hier einfach!
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| Fútbol |
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| Campo |
Ansonsten merke ich gerade in Tiquipaya, wie sehr Warmi sich auch außerhalb engagiert. Gemeinsam mit meiner Chefin habe ich schon einige Hausbesuche gemacht, die mich teilweise echt geschockt haben. Kleine Hütten(die mit 8Leuten und Haustieren bewohnt werden), Kochstellen draußen und keine Elektrizität. Andererseits sind die Kinder aber auch sehr dankbar für alles und total lernwillig ("Kannst du mir das auf deutsch beibringen?").
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| Mit der Zahnärztin |
Daneben gehen wir mit einigen Kindern ins Krankenhaus oder Zahnärzte besuchen uns und kontrollieren die Gesundheit von den Kindern. Also mir gefällt es total, denn man merkt wirklich wie wir den Kindern helfen und auch vielen Eltern, die über ein bisschen "Nachhilfe" ebenfalls dankbar sind. Im November beginnen auch schon die Ferien, deshalb machen wir bald auch einige Ausflüge mit den Kindern bzw. müssen Weihnachten planen. Also ich bin echt zufrieden mit meiner Arbeit bei Warmi! Ich habe eine Vielfalt an Aufgaben und Kindern, mit denen ich arbeite und jeder Tag ist irgendwie anders.
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| Edson |
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| Geburtstag von der Profe |
Also ich hoffe, dass das einen kleinen Einblick gegeben hat, womit ich mich mind. 8 Stunden am Tag beschäftige.
Viele liebe Grüße
Esteffy
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