Schon bevor ich überhaupt in Bolivien angekommen bin, hatte ich mir fest vorgenommen hier zu tanzen. Im November hat sich nun einen Möglichkeit aufgetan, diesen Plan auch in die Tat umzusetzen. Gemeinsam mit zwei Freundinnen ging es zu den Unterrichtsstunden des Afro-bolivianischen Saya. Zunächst hatte ich überhaupt keine Idee, was Saya überhaupt ist.
Saya ist der Afro-Bolivianische Tanz aus den Yungas, der für viele der schönste Tanz jeder Entrada ist. Typisch auf Trommeln und eigenen Instrumenten wird der Rhythmus gespielt, zudem die Männer dann Singen. Die Frauen tanzen dazu, aber sehr schlicht werden die Hüften bewegt.
Eine Woche intensives Training bedurfte es, bevor ich dann mit der Tanztruppe bei der Entrada in Sacaba (einem Vorort) mittanzen kann. Sogenannte Entradas sind meistens anlässlich bestimmter Feste, wie das Fest einer Jungfrau oder Heiligen.Verschiedene Tanztruppen treten auf und zeigen die Vielfalt des bolivianischen Tanzes. Nun gehörte ich auch dazu!
Durch den großen Andrang von Tanztruppen mussten wir 4 Stunden warten, bevor wir überhaupt loslegen konnten. Zunächst gab es ein paar Koordinationsschwierigkeiten, die sich aber schnell gelöst haben und es ging los. Durch die kleinen Straßen Sacabas haben wir getanzt und gelacht und der Menge unseren Tanz gezeigt.
| Die Musiker und Sänger |
Es war ein unglaublich schöne Stimmung, da die Leute zu unserer Musik mitgetanzt haben und teilweise einfach mit uns mitgezogen sind. Ein richtiges Volksfest, was es in dieser Form nicht in Deutschland gibt.
Mit haben die 2 Tage Tanzen super viel Spaß gemacht und ich freue mich, wenn ich nächstes Jahr wieder die Möglichkeit haben sollte Saya zu tanzen, denn es wirklich einer der emotionalsten Tänze.
"Quienes somos?
Sayas somos!"
| Mit Hut und Tuch, wie es sich gehört |
Saludos
Steffi (bzw. auch Alemania genannt!)
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