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Sonntag, 14. August 2011

La Paz- die erste Woche in Bolivien

Nun nach einer Woche ist es auch an der Zeit ein wenig mehr zu meiner jetztigen Situation zu schreiben.
Ich bin gut angekommen und habe auch meinen weg gefunden mit der Hoehe umzugehen. Aber fangen wir von vorne an:
Mit Hase-Hase und Anne in Brasilien

Anne vor San Francisco

Am Mittwoch Abend ging es von Hannover aus los und ich kann sagen, dass es mir extrem schwer gefallen ist mich von meiner Familie zu verabschieden. Trotzdem war irgendwann der Zeitpunkt gekommen, dass wir 13 Freiwillige unsere Flug-Tirtur begonnen haben. Ueber Zuerich ging es nach Sao Paulo mit Swiss Air. Es folgten 10 Stunden Auffenthalt auf einem so schrecklich langweiligen Flughafen. Vollkommen uebermuedet und kaputt sind wir dann nach Santa Cruz beziehungsweise nach La Paz geflogen. Dier letzten Fluege waren super schnell vorbei. Und dann stand ich Donnerstagabend auf dem Flughafen von El Alto, auf etwa 4000m Hoehe. Super Anstregend fuer den Koerper und es war kaum moeglich meine Koffer vom Band zu nehmen. Viel zu anstregend.. aber dafuer wurden wir mit einem super lieben Empfang entschaedigt. Araceli, alter Voluntarios und Bolivianier haben uns begruesst und uns tatkraeftig geholfen. In einem kleinen Minibus ging es dann mit 16 Mann und ueber 200kg auf dem Dach nach La Paz. Eine wunderschoene Sicht ueber La Paz bei Nacht entschaedigte uns.

Am naechsten Tag haben wir La Paz erkundet, denn wir wohnen ziemlich zentral bei Nonnen von San Francisco. Natuerlich haben wir auch schoen bolivianisch diniert, was drei Gaenge bedeutet und in jeden Fall Fleisch... also Vegetarier haben es hier nicht leicht. Eine wirkliche Fleischkultur, aber dafuer lecker und nicht teuer. Ein Menue wie diese liegt hier bei 25-40 Bolivianos (2,50-4€). Gleiches gilt fuer den oeffentlichen Vekehr, den ich in jedem Fall noch naeher beschreiben werde, denn eine Fahrt egal wie weit kostet 1-1,50Bolis ( 0,10-0,15€). Fuer uns Deutsche ist das echt nichts, aber wenn man sieht wie viel ein Familienvater pro Moant bekommt, dann sieht die Welt gleich anders aus.


Die naechsten Tage hatten wie Seminar beziehungsweise etwas Zeit um La Paz kennenzulernen. Am Samstag wurde ich dann von meiner Gastmutter abgeholt. Tatsaechlich ist es aber eher eine Gastoma namens Olga, deren Familie in Santa Cruz lebt. Que pena! Aber gut, immerhin habe ich bei ihr viele Freiraeume und kann machen, was mir beliebt. Generel bin ich ja auch nur einen Monat in La Paz. Danach geht es endlich nach Cochabamba und in meine Projekt, auf das ich mich schon sehr freue.
An meine ersten Sonntag ging es traditioneller Weise in die Kirche. San Fransisco hat mich einfach ueberschlagen, ganz viel Gold, Heiligenpuppen, riesige Altare, kleine Heiligenpuppen von den Besuchern. Sowas nennt man hier Barock !
Danach sind wir dann in die Saganaga, die Touristen Strasse in La Paz, denn hier in La Paz gibt es komischerweise eine Menge Touristen. Die Saganaga hat aber auch eine Menge zu bieten, ueberall Taschen, Tuecher, Accesoires und und und.. ein wahrer Traum kann ich nur sagen. Ein echt schoener Tag in La Paz. Am naechsten Tag gab es dann eine kleine Abschiedsfeier, denn am Dienstag haben uns die anderen verlassen.  Fiesta Boliviana mit alten Freiwilligen und unseren Vorgaengern. war ein echt schoener Abend, der mit echt super gut gefallen hat. Am naechsten Tag haben wir Franzis Geburtstag gefeiert und abends musste ich mich dann leider von den anderen verabschieden :(
Fiesta ueber La Paz


Am naechsten Tag  hat dann unsere Sprachschule angefangen, was an sich ganz nett ist. Mal sehen, wie es die naechsten Wochen weitergeht.. sowohl mit der Sprache mir Olga und und und.

Tauben, die gibts hier (leider) auch

eine Mini-Cholita

Die "moderne" Cholita

Franzis Geburtstag

Ich kann sagen, dass ich mich hier ganz gut eingelebt habe, Deutschland und die Leute vermisse, aber mich auf das Jahr freue.


Viele liebe Gruessse
Besitos y hasts luego
Stefañia

(Rechtschreibfehler korrogier ich spaeter :)!)

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