Mein Reisefuehrer bietet dazu eine Beschreibung:
"Jede gute Bar Boyacas (Department Kolumbiens) besitzt eine tejo-Bahn. Sie ist knapp 20m lang und etwa 2m breit. Vorn und hinten stehen jeweils schraeg angekippte Bretter, auf denen ein mit Lehn oder Ton gefuellter Holzrahmen lehnt. In den Lehm werden dreieckige mechas gepresst: kleine, mit Schiesspulver gefuellte Zielscheiben. Die beiden gegeneinander spielenden Teams werfen den tejo, ein etwa 2 kg schweres, puckartiges Eisenstueck, immer abwechselnd von einer Seite auf die andere- mit dem Ziel, eine mecha zu treffen, und zwar so, dass sie explodiert. Knallt es, bekommt die Mannschaft einen Punkt. Man spielt aehnlich wie beim Tischtennis bis zu 21 Punkten. Zwischen den Runden wird froehlich angestossen.
Der Sport soll im Turmeque erfunden worden sein und wurde schon in alten Zeiten von Indianern, die dabei chicha (Maisalkohol) tranken, mit Stoecken und Steinen spielten. Seit dem jahr 2000 ist tejo offizieller Nationalsport Kolumbiens. " (Bruckner, Ingolf (2010): Kolumbien, Reise Know-how-Verlag, Bielefeld. S. 225)
Ich weiss, dass das alles sehr abstrakt klingt. Zunaechst war ich auch verwirrt, aber es macht sehr viel Spass. Besonders wenn man es schafft, seinen tejo ueberhaupt in den Holzrahmen zu werfen. Mir ist das am Ende gelungen, inklusive Explosion- da habe ich mich schon sehr gut gefreut.
Es gibt viele Videos im Internet, ich habe eins auf englisch ausgewaehlt, um den Text zu visualisieren.
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