So meine Lieben,
wenn ich mir so die letzten Blogeinträge angucke, dann rede ich eigentlich nur die ganze Zeit von meinen Reisen und Unternehmungen, aber recht wenig aus dem Projekt. Hiermit gibts ein wenig mehr aus Warmi zu hören.
Gut, wirklich aufregende oder spektakuläre Dinge sind in den vergangenen Wochen nicht passiert.
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Was man so alles mit den Gummy
teilen machen kann... |
Der Schulneustart war anfang Februar und damit haben sich auch ein paar Personalwechsel ergeben, doch auch nur Kleinigkeiten. Ich arbeite weiterhin in Pacata und in Tiquipaya und helfe wo ich gebraucht werde. Bei den Vorschülern hat sich allerdings einiges geändert. Gemeinsam mit der neuen Erzieherin bin ich dabei, mehr Förderung aufzubauen.

Soll konkret heißen, dass die Kinder neben dem Spielen auch immer wieder kleine Einheiten machen, um für die Schule besser vorbereitet zu sein. Denn leider ist das in den meisten Fällen überhaupt nicht Fall. Die Kleinen bekommen keine Unterstützung/Förderung von zu Hause und startet dementsprechend auch ohne Vorkenntnisse in den Schulalltag. Viele kommen dann ins Straucheln, und haben Lernschwächen. Diese korrigieren ist wirklich schwierig, was ich aus Erfahrung nur bestätigen kann. Wie bringt man einem 8-jähirgen Kind Lesen, Schreiben und Rechnen bei? Gut an diesen Problemen arbeite ich konkret in Tiquipaya, denn dort ist es wirklich erschreckend, wie wenig mache Kinder können. Und das liegt oftmals nur daran, dass sie von zu Hause aus nicht gefördert werden, die älteren Geschwister die Hausaufgaben machen... Da wunderts auch nicht, dass es viele nicht in die Oberstufe schaffen, sondern sich vorher mit irgendeiner Art von Job aushelfen. Irgendwie ist das alles ein Stück Lebensrealität, die ich vorher in Deutschland nur aus den Medien kannte. Nun kann ich vieles doch ein Stück weit mehr nachvollziehen und spüren, was dahinter steckt.
Ansonsten ist es zZ gerade sehr schön in Tiquipaya, denn durch den vielen Regen in Dezember und Januar ist die Natur gewachsen. Unser Fußballfeld hat sich in eine Weide verwandelt, auf dem man im kniehohen Gras wunderbar tollen kann. Gut, die Kühe und Schafe sind etwas nervig, aber wenn man sich ferhält auch kein Problem. In unserem Vorgarten laufen die Hühner und Schweine lang und die Hunde muss ich in einer regelmäßigkeit wegjagen. Also ein richtiges Landleben in Cochabamba.
Die Bilder aus Tiquipaya:
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| Fußball mit Kühen | |
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| kaputt, aber glücklich |
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| Bei den Hausaufgaben |
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| Los chicos |
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| Orange |
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