Jedes große Stück, Drama, Komödie
etc. findet irgendwann sein Ende im Schlussakt. Diesen Schlussakt
habe ich zu meinem Leidwesen erreicht.
Ich möchte kurz resümieren, was ich die letzten Wochen so gemacht habe.
Ich möchte kurz resümieren, was ich die letzten Wochen so gemacht habe.
Zunächst einmal gab es wieder einmal
ein großes Fest und gleichzeitig eine neue Gelegenheit für mich zu
tanzen. An San Juan ist im ganzen Land Fiesta mit typischen Ritualen
und viel Alkohol. Ich habe es tanzend verbracht, denn zu Ehren San
Juan Bautiso haben wir in der Zona Sur getanzt. Daher stammt auch das
Video aus meinem letzten Beitrag. Mir hat es wieder einmal sehr sehr
gut gefallen und es war vom Aufbau, wie die mini-mini-mini Entrada
Oruros. Am Ende musste man in die Kirche einziehen mit allen und
beten.
| Mit mini-Morenadas |
| Mit Pujkay´s Tämnzerinnen |
| Da habe ich mir eben die Bolivien Fahne gemopst. |
Bei Warmi gab es auch ein
Außerordentliches Fest: das Familienfest. Dazu haben die Kinder
verschiedene Tänze vorbereitet und jede Gruppe hat irgendwas
präsentiert. Die Kleinsten haben mit Spidy Gonzales gerockt während
die Größeren mit Theater und Hip-Hop Tänzen überzeugt haben.
Daneben wurden typische Teigfladen (Bunuelos) mit Api
(Glühweinähnlich) verkauft.
Viele Eltern kamen, um sich ihre Kinder anzuschauen, was mich sehr an meine eigene Kindheit erinnert hat. Am Ende haben wir noch eine Verlosung gemacht und Canastones (Warenkörbe) verschenkt. An sich ein sehr nettes Fest.
Viele Eltern kamen, um sich ihre Kinder anzuschauen, was mich sehr an meine eigene Kindheit erinnert hat. Am Ende haben wir noch eine Verlosung gemacht und Canastones (Warenkörbe) verschenkt. An sich ein sehr nettes Fest.
| Hand in Hand- hier mit Api und Bunuelos |
Anfang Juli waren wir dann mit den
Kleinsten im Park. Dieses Mal sogar in einem Lehrnpark. Mit
verschiedenen Spielgeräten aber auch einem Verkehrskindergarten. Die
Kinder waren begeistert von den vielen Spielgeräten. Jedes musste
ausprobiert werden. Aber auf rund 30 kleine Kinder aufzupassen ist
auch kein Zuckerschlecken. Die größeren verstecken sich und die
kleineren trauen sich noch nicht auf die Spielgeräte. Man muss also
wirklich aufpassen.
Zwischen dem Spielen haben wir immer mal wieder eine kleine Verschnaufspause gemacht.Gegessen und getrunken und dann wieder weiter gespielt.
Zwischen dem Spielen haben wir immer mal wieder eine kleine Verschnaufspause gemacht.Gegessen und getrunken und dann wieder weiter gespielt.
In Tiquipaya habe ich die Ferien
genutzt, um verschiedene Aktionen durchzuführen. Ich habe mit dem
Kinder zusammen ein kleines Kino veranstaltet und ihnen einen Film
zum Medio Ambiente gezeigt. Zu meinem Glück kam vor wenigen Monaten
ein Film in die Kinos, der genau für ihre Altersklasse ist und in
einer infantilen Weise die Konsequenzen des Baumabholzens zeigt. Die
Kinder waren begeistert, sowohl groß als auch klein. Unsere
Zwillinge haben sogar so lange gebettelt bis ich ihnen den Film
geliehen haben.
Darüberhinaus habe ich gemeinsam mit
Larissa in Tiquipaya einen Deutschland-Tag gemacht. Wir haben eine
Präsentation angefertigt und gemeinsam mit den Kinder unsere Heimat
präsentiert. Viele Kids hatten auch interessante Fragen: Warum hat
eure Fahne diese Farben?Warum ist eine Frau an der Macht? Wie
schmeckt süßer Senf? Wie tanzt ihr?
Eine Menge Fragen, die das Ganze aber um einiges dynamischer und interessanter gemacht haben. Mir hat es unglaublich gut gefallen.
Danach gab es noch „typisches“ Essen. Aus zeitlichen Gründen haben wir dabei zu Nudelsalat mit Würstchen gegriffen. Dies hat den Kindern aber sehr gut gefallen und es wurde immer um Nachschlag gebeten.
ViVa Alemania!
Eine Menge Fragen, die das Ganze aber um einiges dynamischer und interessanter gemacht haben. Mir hat es unglaublich gut gefallen.
Danach gab es noch „typisches“ Essen. Aus zeitlichen Gründen haben wir dabei zu Nudelsalat mit Würstchen gegriffen. Dies hat den Kindern aber sehr gut gefallen und es wurde immer um Nachschlag gebeten.
ViVa Alemania!
| "typisch deutsches Essen"- so gut es halt geht:Nudelsalt mit Würstchen |
Zunächst sind wir zum Stadium in Cochabamba, wo die großen Fußballclubs ihre Spiele haben. Ein Highlight für die kleinen Fußballfans, die diesen Ort höchstens aus dem Fernsehen können. Durch Glück und vielem Fragen haben wir eine Führung durch das Stadium bekommen und konnte auf den Rasen und in eine der Spielerkabinen. Besonders war auch der Laufring um das Feld, der natürlich gleich ausprobiert werden musste! Also alle Kinder haben eine Runde gedreht und dann ging es auch schon zur nächsten Station. Dem Rathaus der Stadt. Für einige war es nicht sonderlich interessant, während andere sogar die Namen der wichtigsten Ratsmitglieder wussten.
Danach ging es zur Hauptplaza, wo wir Tee und Brötchen serviert haben. Die Kinder waren besonders begeistert von den vielen Tauben und sind sofort auf Taubenjagd losgezogen. Da musste man hinterherlaufen, um die Tauben zu beschützen.
Dann haben wir ganz kurz de Kathedrale
Cochabambas besucht um den vielen Atheisten auch eine historische
Kirche zu zeigen. Mit unsere Professora konnten die Kinder auch
einiges über die vielen Symbole und Heiligen lernen, da sich
Professora Eva sehr dafür interessiert.
Im Parque Botanico haben die Kinder noch Fische gesehen, die sie auch gleich fangen wollten, und verschiedene Bäume und Pflanzen bewundern können.
Im Parque Botanico haben die Kinder noch Fische gesehen, die sie auch gleich fangen wollten, und verschiedene Bäume und Pflanzen bewundern können.
Zum Mittagessen sind wir dann nach
Pacata aufgebrochen, um gemeinsam mit den Kindern des Hauptprojektes
zu Essen. Diese Integration an Kindern der Stadt und vom Land fiel
nicht leicht. Aber gespielt und gelacht wurde trotzdem eine Menge.
Nach dem leckeren Essen, dass alle aufgegessen haben (trotz des
verhassten Broccolies) sind wir zu unserer nächsten und letzten
Station aufgebrochen: Dem Flughafen von Cochabamba. Dort wurden wir
überraschenderweise von den Feuerwehrleuten begrüßt und haben von
ihnen eine Führung bekommen. Uns wurden ihre Löschfahrzeuge gezeigt
und jedes Kind durfte auch einmal mit dem Schlauch Wasser
verspritzen. Danach haben wir noch eine Show bekommen, wie ein
richtiger Einsatz durchgeführt wird. Ein wirklich schönes Erlebnis
mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Dazu haben wir Flugzeuge
landend und abfliegend gesehen, was besonders unsere Köchin
beeindruckt hat: Da ist das erste Mal, dass ich ein Flugzeug sehe,
was landet und startet!
Ich bin abends super glücklich aber auch kaputt angekommen. Doch den Kindern hat es super gut gefallen und das ist das allerwichtigste.
Ich bin abends super glücklich aber auch kaputt angekommen. Doch den Kindern hat es super gut gefallen und das ist das allerwichtigste.
| In der Kabine deines Fußballclubs |
| Fischefangen im Botanischengarten |
| Mittagessen in Pacata |
| Mit den Kindern aus Tiquipaya in der Seifenfabrik |
| Das wohl schönste Erlebnis:Die Kinder am Spielen mit den Rolltreppen, denn sowas haben sie vorher noch nie gesehen.. |
| Bei der Feuerwehr |
| Das Spektakel: eine Vorführung der Fahrzeuge |
Am Wochenende war ich dann noch an
einer Lagune Fischessen mit meiner zweiten Familie.
| Der Versuch eine Pyramide zu bauen... |
| Evita beim Erbsenpulen (4Jahre alt) |
| Gruppenfoto |
So die letzte Woche steht an und ich
kann es immer noch nicht glauben, dass nun 12 Monate vorbei sind. Wie
schnell das ging und wie viele tolle Erlebnis ich hatte. Ich bin
unglaublich dankbar für all dies und hoffen von Herzen, dass ich
schon bald in dieses tolle Land wieder zurückkehren kann.
Con carino: Estefy