Seiten

Donnerstag, 15. September 2011

Zebras im Grossstadtjungel La Paz

La Paz mit dem Illimani

Der Monat in La Paz hat auch einen zweiten Teil, von dem ich nun gern berichten moechte.
Irgendwie hat sich doch sehr schnell eine Art von Alltag gebildet, der hauptsaechlich aus dem Sprachkurs besteht, der hier mindestens 4 Stunden am Tag dauerte.

Baile
Darueberhinaus war ich bei Tanzveranstaltungen von Schulen oder habe mich hier in Bolivien etwas besser eingelebt.
Besonders vom Essen kann ich teilweise nur schwaermen.. es ist zwar anders, aber soo lecker :) Also freue ich mich schon total auf Cochabamba, denn hier heisst es, dass die Menschen leben um zu essen....
 


Pique de Macchu



Daher diese Erfahrungen aus La Paz:

1) Eine genau Uhrzeit gibt es in La Paz nicht, denn die Uhren verstellen sich hier taeglich. Meine Armbanduhr ist nach zwei Tagen einfach stehen geblieben und nach fuenf weiteren einfach wieder weitergegangen.

2) Jeden Sonntag findet auf dem Prado ( Hauptverkehrsstrasse) ein grossse Strassenfest statt mit einer Menge Verkaufsstaenden, Buehnen und Essensstaenden statt.
Schmuck

3)Demonstrationen gibt es hier jeden Tag und zu jeder Uhrzeit fuer fast jedes Ziel. Dabei ist der Grund meiste weniger erheblich, als dass man eine Menge Laerm veranstalten kann. Schiesspulber, Lautes Schreiben, Pistolen und und und sind deshalb Standard oder es werden Puppen symbolisch mitten auf der Strasse verbrannt.

4) Schoene Plaetze mit vielen Blumen, Pflanzen und Baeumen sind hier die Aussnahme. Angeblich wegen der Hoehe, die fuer Planzen unguenstig ist, aber das widderrum ist ein grosser Vorteil fuer die Allergieker unter uns.

5) In La Paz gibt es Zebras!
Dahinter verstecken sich aber liebe Jugendlich, die als Verkehrslotsen fungieren und den Fussgaenger durch den chaotischen Verkehr weiterhelfen. Man sogar Zebra fuer einen Tag werden!
Steffi mit den Zebras im Grossstadtjungel

6) Der Verkehr ist unglaublich chaotisch und das wird besonders deutlich, wenn ich ihn mit dem cochabambino vergleiche. Die einzige wirkliche Regel: Hup so schnell du kannst! Dann hast du immer Recht und im Vorteil.

7) Als Fussgaenger bedeutet das: Lauf so schnell du kannst, denn sonst setzt du das ein oder andere Mal deine Leben aufs Spiel

8) Die Abgasfilter fehlen gaenzlich, also wir Freiwilligen wundern uns nicht, wenn wir nach dem Jahr eine Staublunge haben.
        
9) Fahrraeder sieht man nur am Dia del peaton! (Tag des Fussgaengers). An diesem Tag sind saemtlich Autos verboten, sodass die La Paz Bewohner ihre Skateboards und Fahrraeder rausholen und die leeren Strassen unsicher machen. Eine unglaubliche Stille und Zufriedenheit herrschte hier an diesem Tag, sodass man ueberlegt, diesen Tag jeden ersten Sonntag in La Paz einzufuehren.
Nichts als Fussgaenger

Die 6.de Agosto mal ganz leer


Nach nun mehr als einem Monat ist meine Zeit in La Paz nun vorbei und es geht nach Cochabamba, in eine neue Stadt und mein Projekt: Warmi :)

Mitten durchs nichts

Den Christo immer im Blick
Das bedeutet, dass ich euch demnaechst von da aus berichten werde.
Viele liebe Gruesse :)
Esteffi

Donnerstag, 25. August 2011

Halbzeit La Paz


Mit Janina
Die Hälfte meiner La Paz Zeit ist nun vorbei und es ist Zeit für einen Bericht, denn in den letzten Wochen ist einiges passiert.

Nachdem wir unsere lieben Mitfreiwilligen verabschiedet haben, ging es gleich los mit Sprachkurs. Ein Glück für mich, dass unsere Lehrerin Isabell nur 10 Minuten von mir entfernt wohnt. Sopocachi( mein Stadtteil) ist einfach ein super Wohnort!! Da ich in der Gruppe mit dem meisten Spanischkenntnissen bin, müssen wir dementsprechend viele und anspruchsvolle Aufgaben lösen. Also jeden Tag 4 Stunden Intensiv-Spanisch, was echt anstrengend ist, aber wir wollen uns ja auch verbessern und die Sprache besser können, denn irgendwie habe ich im Moment noch echte Verständigungsprobleme ( Warum bloß verstehen die mein Spanisch nicht??). Zum Glück gibt es liebe Gastgeschwister, die einem helfen. Larissa und ich waren gemeinsam mit ihrer Gastschwester bei Frisör, was ein echtes Abenteuer war. Zunächst sind wir nämlich zu ihrem Frisör nach Achumani gefahren, was echt außerhalb liegt und 40 Minuten Mini-Bus fahren bedeutet. Doch angekommen, konnten wir gleich wieder umdrehen, denn in Achumani war wegen eines Stromausfalls alles dunkel. Tja, dass ist auch Bolivien und damit muss man leider immer rechnen, auch wenn wir in einer der größten und modernsten  Städte des Landes sind. Also wieder zurück und in Sopocachi gesucht und auch fündig geworden. Für nur 8€ hieß es Waschen, Schneiden, Föhnen auf bolivianische Weise. Echt ein Abenteuer und eine Menge Vertrauen waren von Nöten, aber es hat sich gelohnt.



19.Geburtstag hoch ueber La Paz


Christian
Am Samstag stand dann mein Geburtstag an! Morgens mit Olga, meiner Gastoma, gefrühstückt und dann mit den Ladys in die Stadt, um über La Paz ein wunderschön europäisches Menü zu genießen. Am Abend zuvor hatte ich schon mit ein paar anderen reingefeiert, auf bolivianische Weise. Am Montag gab es dann auch den Kuchen von unserer Sprachlehrerin, was echt niedlich war. Somit bin ich echt gespannt, was mein 20.Lebensjahr in Bolivien alles für mich bedeutet.
Con Sali

Das erste Mal im Kofferraum


Am Montag war ich dann bei Larissa zum Essen eingeladen und durfte dann mal wieder neue kulinarische Höhepunkte der bolivianischen Küche erleben: Quinua in Wasser aufgelöst mit ganz viel Zucker (man könnte es auch Sägespäne in Wasser nennen) und Zimteis mit Empanadas. Super lecker!!! Danach dann zum Teesito noch Kuchen, Kekse, Dulce de Leche… mannoman, hier ist man sehr sehr viel, egal zu welcher Tagzeit.

Valle de la Luna
Die Eintrittspreise fuer Europaeer
Man nennt es nicht umsonst Mondlandschaft


Valle de La Luna con: Larissa, Johanna,Sophie & Luzia
Anden
:)



Am Abend war ich dann noch mit Jonas bei einer Tanzveranstaltung von einer Schule. Traditionelle bolivianische Tänze aus den verschiedenen Orten von den verschiedenen Klassen. War echt eine schöne und vor allem auch niedliche Angelegenheit. Die ganzen Kinder mit ihren Kostümen, aber gleichzeitig auch die Professionalität von einigen Tänzern. Eine schöne Sache.
Traditionelle Kleidung (cochabambino)





Am Sonntag war mal wieder eine große Veranstaltung auf dem Prado (die größte & längste Straße La Paz). Verkaufsstände, Bühnen mit Tänzen/Programm, Informationsstände, Hüpfburgen. Hier gibt es Sonntagmorgens alles und hier ist ein richtiger Auflauf an Leuten. Und das jeden Sonntag!




Montag waren wir an unserem freien Nachmittag noch auf der Saganaga, der Touristenmeile. Hier gibt es super schöne Sachen, wie Taschen, Stoffe, Schmuck, und und und. Daneben gibt es aber auch einige kuriose Dinge, wie Lamaföten, die hier sehr wichtig und heilig sind. Bei jedem Hausbau muss ein solches eingemauert werden. Bei religiösen Festen werden sie aber auch geopfert. 


Taschen, Tuecher, Ketten Saganga
Die besagten Lama-Embryos
                                                 

Noch zwei Wochen Sprachkurs, dann geht es in die Projekte und an die Arbeit. Ich denke, dass der kleine Bericht zumindest grob kurz wiedergibt, was ich bisher so erlebt habe. La Paz ist einfach so groß und vieles an Bolivien so neu, das braucht Zeit!


Alles Liebe und viele liebe Grüße aus Bolivien.

Sonntag, 14. August 2011

La Paz- die erste Woche in Bolivien

Nun nach einer Woche ist es auch an der Zeit ein wenig mehr zu meiner jetztigen Situation zu schreiben.
Ich bin gut angekommen und habe auch meinen weg gefunden mit der Hoehe umzugehen. Aber fangen wir von vorne an:
Mit Hase-Hase und Anne in Brasilien

Anne vor San Francisco

Am Mittwoch Abend ging es von Hannover aus los und ich kann sagen, dass es mir extrem schwer gefallen ist mich von meiner Familie zu verabschieden. Trotzdem war irgendwann der Zeitpunkt gekommen, dass wir 13 Freiwillige unsere Flug-Tirtur begonnen haben. Ueber Zuerich ging es nach Sao Paulo mit Swiss Air. Es folgten 10 Stunden Auffenthalt auf einem so schrecklich langweiligen Flughafen. Vollkommen uebermuedet und kaputt sind wir dann nach Santa Cruz beziehungsweise nach La Paz geflogen. Dier letzten Fluege waren super schnell vorbei. Und dann stand ich Donnerstagabend auf dem Flughafen von El Alto, auf etwa 4000m Hoehe. Super Anstregend fuer den Koerper und es war kaum moeglich meine Koffer vom Band zu nehmen. Viel zu anstregend.. aber dafuer wurden wir mit einem super lieben Empfang entschaedigt. Araceli, alter Voluntarios und Bolivianier haben uns begruesst und uns tatkraeftig geholfen. In einem kleinen Minibus ging es dann mit 16 Mann und ueber 200kg auf dem Dach nach La Paz. Eine wunderschoene Sicht ueber La Paz bei Nacht entschaedigte uns.

Am naechsten Tag haben wir La Paz erkundet, denn wir wohnen ziemlich zentral bei Nonnen von San Francisco. Natuerlich haben wir auch schoen bolivianisch diniert, was drei Gaenge bedeutet und in jeden Fall Fleisch... also Vegetarier haben es hier nicht leicht. Eine wirkliche Fleischkultur, aber dafuer lecker und nicht teuer. Ein Menue wie diese liegt hier bei 25-40 Bolivianos (2,50-4€). Gleiches gilt fuer den oeffentlichen Vekehr, den ich in jedem Fall noch naeher beschreiben werde, denn eine Fahrt egal wie weit kostet 1-1,50Bolis ( 0,10-0,15€). Fuer uns Deutsche ist das echt nichts, aber wenn man sieht wie viel ein Familienvater pro Moant bekommt, dann sieht die Welt gleich anders aus.


Die naechsten Tage hatten wie Seminar beziehungsweise etwas Zeit um La Paz kennenzulernen. Am Samstag wurde ich dann von meiner Gastmutter abgeholt. Tatsaechlich ist es aber eher eine Gastoma namens Olga, deren Familie in Santa Cruz lebt. Que pena! Aber gut, immerhin habe ich bei ihr viele Freiraeume und kann machen, was mir beliebt. Generel bin ich ja auch nur einen Monat in La Paz. Danach geht es endlich nach Cochabamba und in meine Projekt, auf das ich mich schon sehr freue.
An meine ersten Sonntag ging es traditioneller Weise in die Kirche. San Fransisco hat mich einfach ueberschlagen, ganz viel Gold, Heiligenpuppen, riesige Altare, kleine Heiligenpuppen von den Besuchern. Sowas nennt man hier Barock !
Danach sind wir dann in die Saganaga, die Touristen Strasse in La Paz, denn hier in La Paz gibt es komischerweise eine Menge Touristen. Die Saganaga hat aber auch eine Menge zu bieten, ueberall Taschen, Tuecher, Accesoires und und und.. ein wahrer Traum kann ich nur sagen. Ein echt schoener Tag in La Paz. Am naechsten Tag gab es dann eine kleine Abschiedsfeier, denn am Dienstag haben uns die anderen verlassen.  Fiesta Boliviana mit alten Freiwilligen und unseren Vorgaengern. war ein echt schoener Abend, der mit echt super gut gefallen hat. Am naechsten Tag haben wir Franzis Geburtstag gefeiert und abends musste ich mich dann leider von den anderen verabschieden :(
Fiesta ueber La Paz


Am naechsten Tag  hat dann unsere Sprachschule angefangen, was an sich ganz nett ist. Mal sehen, wie es die naechsten Wochen weitergeht.. sowohl mit der Sprache mir Olga und und und.

Tauben, die gibts hier (leider) auch

eine Mini-Cholita

Die "moderne" Cholita

Franzis Geburtstag

Ich kann sagen, dass ich mich hier ganz gut eingelebt habe, Deutschland und die Leute vermisse, aber mich auf das Jahr freue.


Viele liebe Gruessse
Besitos y hasts luego
Stefañia

(Rechtschreibfehler korrogier ich spaeter :)!)

Freitag, 5. August 2011

ICH BIN DA!

Kurzer Zwischendstand,
ich bin - hier in La Paz. Nach etlichen Stunden Flug und wenig Schlaf :) Es ist echt eine komplett andere Welt, aber ich bin gespannt sie in den naechsten Wochen zu entdecken und natuerlich mein Spanisch auszubauen. Den grossen Bericht inklusive Fotos soll es in den naechsten Tagen, wenn ich irgendwann in meiner Sprachschule bin und mich bei meiner Gastfamilie eingelebt habe.
Viele liebe Gruesse, vielen Dank fuer die Geschenke und bis bald :)

Dienstag, 2. August 2011

Abschied

Tja morgen startet dann das große Abenteuer.
Ich hoffe, dass ich morgen, zumindest was den organisatorischen Teil betrifft, einigermaßen beruhigt ins Flugzeug steigen kann und das Jahr in vollen Zügen genießen kann.
In den letzten Wochen hat sich so viel getan und auch bei den Einkäufen und Vorbereitungen war ich das ein oder andere Mal einfach überfordert. Nun sitze ich zwischen Koffern und Rucksäcken, die so mehr oder weniger gefüllt sind und darauf warten fertig bepackt zu werden. Und natürlich greist da immer die Frage, habe ich etwas vergessen? Reicht das? Oder soll ich es lieber so verpacken? Oh,  da kann ich nur immer wieder anführen, wie sehr ich doch Koffer packen liebe...
Viel wichtiger sind aber wohl die Abschiede, die mich neben dem Koffer packen im Moment stetig begleiten. Ich muss schon zugeben, dass mich jeder Abschied irgendwie betrübt, denn die Zeit im Juli war wirklich einmalig, Dank so vieler Leute! Sie machen es mir echt nicht leicht Deutschland zu verlassen, aber irgendwie spüre ich auch den Reiz Bolivien zu entdecken und zu erkunden.
Daneben werde ich monatlich in einer lokalen Tageszeitung über meine Erlebnisse berichten: http://www.kehrwieder-verlag.de/epaper/delivery.php?edition=20110731_kewi  (S.8)
Gemeinsam mit Sarah, die für ein Jahr in die Dominikanische Republik gehen wird, wird man also noch ein bisschen mehr von mir und Bolivien hören.



An dieser Stelle möchte ich nochmal ganz herzlich bei all den tollen Menschen bedanken, die mich in der letzten Zeit begleitet haben und mich unterstützt haben. Die super Himmelsthürer Girls und die schönen Abende, Urlaube und Gespräche. An alle Josephiner und die lustigen KSJ Abende und für die schöne Zeit:)
An meine Familie und alle anderen Freunde, die ich nun schmerzlich verlassen werde. Nächstes Jahr habe ich dann eine Menge zu erzählen !
Also das war der letzte Post aus der Heimat, demnächst gibt es dann mehr aus Bolivien zu hören.
Bis bald also :)


(Fotos folgen ;))

Samstag, 23. Juli 2011

Die Zeit verinnt

Ich kann es gar nicht glauben, dass es nur noch 10 Tage sind, die ich hier in Hildesheim verweile. Die Zeit scheint zu rasen und je mehr ich an Bolivien denke, desto gribbeliger wirds.
Aber ich war in den letzten Wochen auch nicht untätig. Drei Tage habe ich meinem alten Kindergarten noch einmal besucht und dort mitgearbeitet.
Die KiTa Moritzberg
Bildunterschrift hinzufügen
Dabei wurde ich nicht nur von meiner alten Erzieherin Frau Raschi herzlich begrüßt, sondern auch von den Kindern. Es ist nun mehr als 8 Jahre her, dass ich dort war und man merkt einige Unterschiede. Trotzdem bleibt die Dynamik gleich und die Bedürfnisse der Kinder haben sich auch nicht so gravierend geändert. Also hieß es für mich von Mittwoch bis Freitag "Steffi spielst du mit mir, malst du mir was, darf ich das, kannst du mir helfen?" Ich hätte nicht gedacht, dass die Arbeit so anstregend sein kann, gleichzeitig aber auch so viel Spaß macht. Die Tage im Kindergarten Moritzberg waren echt super und deshalb habe ich noch einen Tag länger dort mein Mini-Praktikum gemacht und am letzten Tage Kuchen verteilt. Man kann gespannt sein, wie es in Bolivien in dem Kindergarten aussehen wird. Aber mit Sicherheit kann ich sagen, dass mir die Arbeit im Kindergarten sehr viel Spaß macht und das ist ja schon einmal eine gute Vorraussetzung.

Trotz der schönen Tage im Kindergarten gehen die Bolivien-Vorbereitung in die Endphase. Meine to-do Liste wird immer länger und es sind immer mehr Dinge, die ich noch besorgen muss oder organisieren muss. Und das Thema Abschied steht auch immer noch im Raum.
Der Countdown läuft...

Sonntag, 10. Juli 2011

Bolivindian

Am Freitag hieß es dann Abschied.
Doch so sentimental, wie es jetzt klingt, war es nicht. Meine Abschiedsparty stand nämlich an, denn bevor ich ins Ausland verschwinde, möchte ich mich bei allen verabschieden und da ist eine Party der einfachste Weg. Zu meinem Glück habe ich in Moritz einen super Partner für diese Feier gefunden, denn auch er wird ab Ende Juli einen Freiwilligendienst in Indien ableisten. Bolivien meets Indien oder auch einfach "Bolivindian"!

made by Mo
Der Abend war alles in allem sehr schön und hat sehr viel Spaß gemacht. Zwar fand ich es sehr schade, dass viele nicht konnten, aber ich habe ja noch über 20 Tage um mich auch von diesen Menschen zu verabschieden. Und obwohl ich in Bolivien bin, bin ich ja nicht ganz aus der Welt!


Am Samstag ging es dann gleich weiter: Abschieds-Aussendungsgottesdienst in Hannover.
Unser letztes Treffen in voller Besetzung als hildesheimer Freiwillige in der Basilika St.Clemens. Christina, unserer einzige Freiwillige für die Ukraine, fliegt nämlich schon nächste Woche.
Der Gottesdienst war wirklich nett und anregend. Final gab es dann noch den Reisesegen, bei dem wir vom Pfarrer und der Gemeinde empfangen haben.
Ich fand es ein echt schönes Treffen, zumal ich es echt super fand, dass meine Tante und mein Onkel dabei waren.
Im Anschluss gab es dann noch einen kleinen Empfang, wo man nochmal zusammen stehen konnte und sich unterhalten konnte. Unsere Eltern haben Herrn Czech, unseren Chef,  und auch die anderen Freiwilligen kennengelernt.
Anne,Simon und ich

Christina :)







Johanna und Jonas
Nachdem dann unsere Eltern gegangen sind, haben wir uns als Freiwilligengruppe noch auf den Weg in die Stadt gemacht, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, denn wie man sich vorstellen kann, haben wir alle im Moment viel um die Ohren, viele Probleme und Fragen bezüglich unseres Jahres in Bolivien. Der Erfahrungsaustausch ist da das beste Mittel und so haben wir einen langen Gesprächsabend verbracht, bei dem dann auch das Fußballspiel der deutsche Frauen nur noch Nebensache war. Ich bin echt glücklich, so viele Leute, um mich zu haben, mit denen ich ausreisen darf und die darüberhinaus auch einfach super sympathisch sind.
Herzlichen Dank auch an Jonas für seine Gastfreundschaft.

Der Termin der Ausreise rückt immer näher und man darf gespannt sein, was die letzten Tage noch so bringen werden.
¡Hasta pronto!